[Rezension] Heimweh-„Sie gehört dir nicht. Du musst sie vergessen“ von Marc Raabe

51qqCfEPSkL._SX312_BO1,204,203,200_  Titel: Heimweh
  Autor: Marc Raabe
  Verlag: Ullstein Taschenbuch
  Format: 432 Seiten
  ISBN: 978-3548286907
  Preis: Broschiert 14,99€
  Kaufen: Heimweh
  Meine Wertung: ★★★★★

Inhalt:

Jesse Berg ist ein erfolgreicher Kinderarzt. Frisch geschieden, kümmert er sich liebevoll um seine kleine Tochter Isa. Über seine Vergangenheit spricht er nicht. Bis plötzlich seine Exfrau ermordet und seine Tochter entführt wird. Der Täter hinterlässt für Berg eine Nachricht: Sie gehört dir nicht. Du musst sie vergessen. Berg ist klar, dass er selbst das Ziel des Anschlags ist. Eine langvergessene Schuld drängt ans Licht. Um Isa zu finden, muss er das tun, was er nie wollte: zurück in seine Vergangenheit. Zurück ins Heim. Dort hat er gelernt, sich zu wehren, und dort wäre er beinahe getötet worden. Berg nimmt die Kampfansage an. Denn für Isa würde er alles tun. Auch ein zweites Mal durch die Hölle gehen. Vom Autor der Spiegel-Bestseller »Schnitt« und »Schock«.

Meine Meinung:
„Heimweh“ ist ein absolut empfehlenswerter Psychothriller, der mich von der ersten Seite an begeistern konnte.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sehr fesselnd, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Die Seiten fliegen nur so dahin, während man als Leser die Möglichkeit hat mitzurätseln und mitzufiebern und dennoch sehr lange im Dunkeln tappen muss, was den Täter und die mysteriösen Motive angeht.

Die Handlung bleibt durchgehend spannend. Dies ist den zwei parallel laufenden Handlungssträngen zu verdanken, ein Handlungsstrang spielt in der Gegenwart und der andere in der Vergangenheit. Mit kleinen Cliffhängern am Ende der Kapitel und der Wechsel zwischen den Handlungssträngen wird noch mehr Spannung aufgebaut.

Jesse ist ein zunächst sympathischer Protagonist, der einige Tabus bricht und sich nicht an die „typischen“ Regeln hält, aus Angst um seine Tochter.
Nicht nur die Charaktere des Buches, wie Jule oder seine damaligen Heimmitbewohner zweifeln an ihm. Auch als Leser beginnt man an einigen Stellen an ihm zu zweifeln, fragt sich, was in seiner Vergangenheit geschehen ist und welche Motive er hat.

Ein sehr verworrenes „Versteckspiel“ beginnt.

Fazit:
„Heimweh“ ist ein absolut empfehlenswerter Psychothriller, den man unbedingt lesen muss! Ein Buch voller Rätsel, Fragen und Spannung. Absolut lesenswert!

 

Liebe Grüße

Eure Katharina

 

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